Bjørn Thorsten Leimbach

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Bjørn Thorsten Leimbach ist führender Autor, Trainer und Coach für Männer im deutschsprachigen Raum. Er leitet seit 30 Jahren Persönlichkeits- und Managementseminare sowie Ausbildungen. Viele Therapeuten, Trainer und Coaches lassen sich durch seine ungewöhnlichen Ansätze und provokanten Ideen inspirieren.

Sein Bestseller „Männlichkeit leben“ ist mittlerweile der Leitfaden für eine neue Männerbewegung im deutschsprachigen Raum geworden. Als Paartherapeut entwickelte und leitet er zusammen mit Leila Bust seit 1995 die LoveCreation® Tantra- und Partnerschaftstrainings. Er selbst absolvierte seit seinem 17. Lebensjahr zahlreiche Aus- und Fortbildungen im Bereich der humanistischen Psychologie, Sexualtherapie, Tantra, Zen, Buddhismus und Schamanismus.

Vortrag:
B​evaterung - warum unsere Gesellschaft Väter und männliche Vorbilder braucht

Immer mehr Männer vermissen bei sich selbst ein Gefühl von echtem, gelebten Mannsein. Sie leiden unter zu wenig Aggression, Konfliktbereitschaft, Selbstvertrauen und Führung - über sich selbst und in ihrer Partnerschaft. Im Gegenteil: in mindestens 80% der Beziehungen hierzulande haben die Frauen die klare Führung. Immer mehr Männer beklagen ihre emotionale Abhängigkeit von ihrer Partnerin oder allgemein von Frauen. Was sind die wirklichen Ursachen dafür?

Bjørn Thorsten Leimbach beschäftigt sich als Seminarleiter und Psychotherapeut seit 25 Jahren mit dieser Frage. Während sonst meist an der Lösung obiger Probleme gearbeitet wird möchte er hier die psychologischen und gesellschaftlichen Hintergründe für eine geschwächte und verunsicherte Männlichkeit in unserer Gesellschaft darstellen.

In diesem Vortrag spricht der "Männermacher", wie er oft genannt wird, über den Ursprung der Problematik : die Kindheit. Er ist selbst Vater von vier Jungen und beschreibt, warum es Jungen in den letzten Jahrzehnten zunehmend schwerer haben ihre Männlichkeit zu entwickeln. Alles Maskuline wird ihnen durch permanenten weiblichen Einfluss und einseitige Bemutterung sogar aberzogen und unterdrückt. Seine These: die fehlende Bevaterung durch den leiblichen Vater und der Mangel an männlichen Bezugspersonen und Vorbildern ist die zentrale Ursache für eine geschwächte und verunsicherte Männlichkeit heute. Er beleuchtet die wesentliche, feministisch geprägte Matrix unserer Gesellschaft, die Männer daran hindert, ihre Männlichkeit zu leben.
Dieser Vortrag ist nicht nur für Väter und für den Umgang mit Kindern bereichernd - er schafft auch Verständnis dafür, durch welche Einflüsse man zu selbst als Mann geprägt wurde.

www.bevaterung.de

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